Senioren unterstützen HDV Ausbildungsinitiative für den Pflegeberuf

12. Juni 2017

Getreu dem Motto „Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, muss der Prophet zum Berg“, hat die HDV gemeinnützige GmbH kurzfristig eine Ausbildungsinitiative für ihre Seniorenheime gestartet. Der Grund: Noch immer gibt es in vier Einrichtungen für dieses Jahr freie Ausbildungsplätze für die Berufe Altenpfleger/in und Altenpflegerhelfer/in.

„Auch wenn die Bewerberzahl in jedem Jahr weiter steigt, konnten doch in diesem Jahr noch nicht alle zur Verfügung stehenden Ausbildungsplätze besetzt werden“, so Kai Mezger, Ausbilder und Initiator der Kampagne. Rund 60 Schulen in den Landkreisen Bergstraße, Alzey-Worms, Offenbach und im südlichen Teil des Landkreises Darmstadt-Dieburg wurden daher mit der Bitte kontaktiert, interessierte Schülerinnen und Schüler der Abgängerklassen 9 und 10 über das Ausbildungsangebot zu informieren.

Damit die Kampagne für genügend Aufmerksamkeit bei den Schülern sorgt, entschied man beim HDV, diesmal nicht mit einem herkömmlicher Flyer zu werben, sondern die Bade-Ente „Schwester Simone“ mit den notwendigen Kurzinformationen zu bestücken und als Botschafterin für die Altenpflege auszusenden. Um kurzfristig möglichst viele dieser Entchen ausrüsten zu können, halfen sogar die Bewohner des Darmstädter Altenheims AGAPLESION HEIMATHAUS selbst tatkräftig mit. So können nun bis zu 500 Info-Enten für die Nachwuchsakquise auf den Weg gebracht werden. Erste Reaktionen zeigen großes Interesse, viele der angeschriebenen Schulen haben Enten-Kontingente angefordert und auch Einladungen zu schulischen Ausbildungsveranstaltungen sind eingegangen.

„Diese durchweg positive Resonanz gibt uns über die kurzfristige Aktion hinaus die Möglichkeit, uns an einigen Schulen vorzustellen und vielleicht schon jetzt auch für das nächste Jahr Schülerinnen und Schüler für eine Ausbildung in der Altenpflege zu interessieren“, freut sich Bernhard Pammer, Geschäftsführer der HDV gemeinnützige GmbH. Tätigkeiten in der Pflege bieten die Möglichkeit, anderen Menschen zu mehr Lebensfreude und Lebensqualität zu verhelfen. Zudem gehöre der Pflegeberuf sicherlich zu den zukunftssicheren Berufen mit Perspektive, denn mit steigender Lebenserwartung werde auch die Zahl der Pflegebedürftigen steigen, wirbt Pammer weiter.

Im Fokus dieser Initiative steht aber zunächst die Besetzung der noch freien Ausbildungsplätze im AGAPLESION HAUS BICKENBACH (3) in Bickenbach, im AGAPLESION HAUS JOHANNES (2 Altenpflege/2 Altenpflegehilfe) in Heppenheim, im AGAPLESION MARTIN LUTHER HAUS (1) in Worms-Pfeddersheim und im AGAPLESION SIMEONSTIFT (1) in Hainburg.