25 Jahre AGAPLESION JOHANNES GUYOT HAUS in Fürth

16. Januar 2019

Die Pflegeeinrichtung wurde 1993 als „Seniorenheim Köhler“ von Rudolf und Ulrike Köhler eröffnet. Das Haus befindet sich seit 2002 in der Trägerschaft des Hessischen Diakonievereins (heute: HDV gemeinnützige GmbH) und seit 2010 zusätzlich unter dem Dach von AGAPLESION.

Das 25-jährige Bestehen des AGAPLESION JOHANNES GUYOT HAUS hatten HDV Geschäftsführer Bernhard Pammer und Einrichtungsleiterin Doris Ramminger zum Anlass genommen, am 16. Januar 2019 zu einer kleinen Jubiläumsfeier mit besonderen Gästen, Grußworten und Sektempfang einzuladen. Die Veranstaltung wurde mit dem Neujahrsempfang für die Bewohner verbunden. „Wir schlagen heute zwei Fliegen mit einer Klappe“, begrüßte Doris Ramminger die Anwesenden. Gemeinsam mit Pflegedienstleiterin Andrea Berger führte sie durch den Nachmittag.

Das AGAPLESION JOHANNES GUYOT HAUS bietet 89 vollstationäre Pflegeplätze. Um das Wohlbefinden der Bewohner kümmern sich 55 Mitarbeitende. Ihnen galt an diesem Tag der Dank aller Festredner.

Kreisbeigeordneter Volker Buser überbrachte die Glückwünsche von Landrat Christian Engelhardt. Buser lobte, dass es Mensche gebe, die ein offenes Ohr für andere haben. Ausdrücklich dankte er den ehrenamtlichen Helfern, die sich im Haus engagieren.

Pfarrer Dr. Martin Zentgraf, Geschäftsführer des Hessischen Diakonievereins, berichtete von seinem ersten Besuch in dem Seniorenheim im Jahr 2001. Schon damals sei er von den Mitarbeitenden begeistert gewesen. „Eine Spezialität des Teams ist, dass viele aus den neuen Bundesländern kommen, was sich bewährt hat“, betonte Zentgraf. Dann blickte er zurück auf den Namensgeber des Hauses. Johannes Guyot (1861–1910) war unter anderem Stadtpfarrer in Darmstadt und ab 1901 der erste Pfarrer der soeben selbstständig gewordenen evangelischen Gemeinde in Heppenheim. Er war außerdem befreundet mit dem Fürther Gemeindepfarrer Friedrich Kunkel (1870–1920). Beide befassten sich schon zu ihrer Zeit intensiv mit dem Thema Pflege. 1906 gründeten sie gemeinsam den Hessischen Diakonieverein, um dem Mangel an Gemeindeschwestern abzuhelfen.

Bürgermeister Volker Oehlenschläger erinnerte daran, dass das „Seniorenheim Köhler“ in Zusammenarbeit mit der Kommune auf einem gemeindeeigenen Grundstück errichtet wurde. Die bis heute guten Beziehungen zur Pflegeeinrichtung werden zurzeit vor allem von Friedel Rau, Mitglied des Gemeindevorstands sowie Vorstandmitglied im Kreisseniorenbeirat, gepflegt. Auch er war natürlich zur 25-Jahr-Feier gekommen.

Doch es gab nicht nur das Hausjubiläum zu feiern, sondern auch ein Dienstjubiläum: Seit der Eröffnung des Seniorenheims, somit seit 25 Jahren, ist Siegmund Karle Hausmeister im AGAPLESION JOHANNES GUYOT HAUS und gilt hier als der heimliche Chef. Danke für den unermüdlichen Einsatz im Kleinen wie im Groben.

v.l.n.r.: Friedel Rau, Volker Oehlenschläger, Doris Ramminger, Volker Buser, Andrea Berger, Dr. Martin Zentgraf